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Mit
Akupunkturnadeln werden spezielle Punkte im Ohr genadelt.
Ohrakupunktur wurde bereits etwa 100 Jahre vor unserer Zeitrechnung schriftlich
festgehalten, im klassischen Lehrbuch der chinesischen Medizin "Huang Di
Nei Jing". Sie kam dann über viele Stationen um 1950 nach Europa (frz.
Arzt P. Nogier). Von hier aus wurde sie - auch von europäischen Therapeuten
weiterentwickelt - in die chinesische Medizin zurückgeführt. Sie ist seitdem mit
ihren Möglichkeiten in die angewandte Naturheilkunde integriert.
Bei der Ohrakupunktur werden empfindliche Punkte auf der Ohrmuschel genadelt.
Die Reflexzonen auf der Ohrmuschel entsprechen nach dem Ähnlichkeitsprinzip
bestimmten Reflexzonen des Körpers.
Besonders gut geeignet ist
die Ohrakupunktur bei akuten Schmerzsyndromen wie:
Lumbalgien, Ischialgien, Zephalgien und anderen Schmerzzuständen
des Bewegungsapparates
funktionellen, reversiblen inneren Erkrankungen (Bronchitis,
Sinusitis, Gastritis)
Migräne und Trigeminusneuralgien
Weitere Anwendungsgebiete sind:
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